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  News vom: 18.04.2007   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Interferon: Tierärzte beurteilen "Anti-Virus-Therapie"

 
 
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In einer aktuellen Studie wurden 121 deutsche Tierärzte zum Einsatz von Interferon bei Katzen mit Viruserkrankungen befragt. Vor vier Jahren wurde mit Interferon hierzulande erstmals ein Medikament für Tiere zugelassen, das aktiv die Vermehrung von Viren hemmt. Dies eröffnete neue Möglichkeiten bei der Behandlung dramatisch verlaufender Viruserkrankungen wie Katzenseuche (Parvovirose), Katzenschnupfen, Katzenleukose (FeLV), Katzenaids (FIV) und FIP (infektiöse Bauchwassersucht). Erste Erfahrungen zeigten jetzt, dass Tierärzte, die mit Interferon arbeiten, dies weit mehr bei Katzen (85 %) als bei Hunden (15 %) anwenden. Ein Grund dafür ist, dass Viruserkrankungen bei Katzen eine größere Rolle spielen.

Bei Katzen waren die Tierärzte mit Interferon besonders zufrieden bei der Behandlung von akutem Katzenschnupfen, Herpesvirus-bedingten Augenerkrankungen sowie im Rahmen der Vorsorge, z. B. vor Ausstellungen oder Aufenthalten in Tierpensionen. Weitere Einsatzgebiete waren chronische Zahnfleischentzündungen, FeLV, FIV, FIP, Katzenseuche (Panleukopenie), Tumor- und Hauterkrankungen.

Interessant ist, dass die Einsatzgebiete, die von den Tierärzten besonders positiv bewertet wurden, gerade die Gebiete sind, bei denen die Kosten für eine Interferon-Behandlung relativ überschaubar sind. So gelingt mit einem Interferon-Einsatz von nur 50 Euro oft in kürzester Zeit ein Durchbruch bei Herpesvirus-bedingten Augenerkrankungen, deren Behandlung sich sonst oft wochenlang hinzieht. Bei chronischen Erkrankungen wie Katzenleukose oder Katzenaids ist oft eine langwierige und daher auch kostenintensive Behandlung erforderlich. Aber auch hier kann der Einsatz von zusätzlichen 150 – 200 Euro für Interferon andere Behandlungsmaßnahmen ersparen und die Lebensqualität der Katze deutlich verbessern.

Insgesamt waren daher 97 % der befragten Tierärzte, die mit Interferon gearbeitet haben, so zufrieden, dass sie es in Zukunft weiter oder sogar noch häufiger einsetzen wollen.

Quelle: "April 2007. © Pressebüro Vennebusch."
 
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