Höhepunkt des Trakehner Bundesturniers in Hannover ist die Proklamation der Trakehner Champions: Im Parcours wurde Siegerhengst Songline v. Summertime/Exclusive, der sich gerade mit Mannschaftsolympiasieger Andreas Dibowski für das Bundeschampionat des Deutschen Vielseitigkeitspferdes qualifiziert hat, mit Franziska Haunhorst zum Champion proklamiert. Den Titel Championesse im Viereck sicherte sich die dunkelbraune Stute Edelmut v. Hofrat/Trocadero mit Johan Svensson.
Zu den weiteren Highlights des Trakehner Bundesturniers zählt die Nominierung der Bundeschampionatskandidaten. Zuchtleiter Lars Gehrmann, Verbandsvorsitzende Petra Wilm und Gisela Gunia verteilten folgende Tickets: Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen werden Kenau v. Lücke mit Dirk Seewald und Bugatti v. Tambour mit Sabine Oberdieck an den Start gehen. Die Reitpferdeprüfungen der dreijährigen Hengste dominierten Reservesieger All inclusive v. Gribaldi mit Hannes Lütt und Siegerhengst Kentucky v. Donaufels mit Johan Svensson. Beide Hengste wurden für die Bundeschampionate nominiert. Zuchtleiter Lars Gehrmann erklärte: „Die beiden haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert und ihre Titel von der Körung in Neumünster würdig vertreten. Zudem sind die Zwei auch züchterisch stark in Anspruch genommen worden.“ Oettingen v. Easy Game/Caprimond und Ralf Kornprobst erhielten außerdem den Warendorfer Fahrschein.
Der gekörte Redecker v. Kasparow/Couleur-Fürst wiederholte mit Markus Waterhues in Hannover seinen Vorjahressieg und wird nun als vierjähriger Hengst ins westfälische Warendorf reisen. Bei den älteren Stuten und Wallachen wurden die begehrten Tickets an Herzritter v. Le Rouge/Tivano /Reiter Thomas Wagner) und an Goleo v. Le Rouge/Sixus mit Vera Nass übergeben. Im Championat der vierjährigen Stuten und Wallachen belegte übrigens Hennessy v. Le Rouge außerdem Platz drei. Mit dem dreijährigen Iskander v. Le Rouge stellte der Klosterhofer Top-Vererber, der auf dem Bundesturnier in Hannover selber siegreich in der schweren Klasse war, insgesamt vier Finalisten. „Die Reitpferde bestachen mit einer hoffnungsvollen Qualität und mit gewünschter Modernität“, fasste Zuchtleiter Lars Gehrmann zusammen.
Verbandsvorsitzende Petra Wilm war vom Trakehner Bundesturnier begeistert: „Wir haben hier wundervolle Tage verbracht. Die Trakehner zelebrierten in Dressur, Springen, Vielseitigkeit und im Fahren tollen Sport. Wir als Bundesverband leisten uns dieses besondere Turnier und stellen Jahr für Jahr fest, dass die Trakehner auf der Beliebtheitsskala immer weiter nach oben klettern.“
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