In Zeiten von Geflügelgrippe, Blauzungenkrankheit und anderen Tierseuchen sind die Mitarbeiter des Veterinärinstitutes Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) im Dauereinsatz. Jüngstes Beispiel ist der Ausbruch der niedrig-pathogenen Variante der Geflügelgrippe im Nordwesten Niedersachsens. Seit Dezember 2008 sind bisher 33.400 Proben auf diese Tierseuche untersucht worden.
Ende Januar feierte das Institut sein 70-jähriges Bestehen. Mit rund 800.000 Proben, die jährlich im Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES untersucht werden, gehöre es zu den leistungsstärksten Untersuchungseinrichtungen in Niedersachsen. Das betonte der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Friedrich-Otto Ripke in seiner Eröffnungsrede.
Der LAVES-Präsident Dr. Eberhard Haunhorst wies darauf hin, dass der Bereich der Rückstandsanalytik zu den Spezialbereichen des Institutes gehöre und 2004 stark ausgebaut worden sei. Mit modernsten Analysegeräten werden tierische Lebensmittel auf unerwünschte Rückstände wie Hormone, Antibiotika oder andere Arzneimittel geprüft - jährlich seien das rund 15.000 Untersuchungen in diesem Bereich.
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