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  News vom: 24.03.2010   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Milchmarkt benötigt klare Standards für die Vermarktung

 
 
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Zur Bewerbung der Qualität von EU-Milchprodukten betonten die führenden Landwirtschaftsvertreter der EU im Rahmen einer Anhörung zur langfristigen Zukunft des EU-Milchsektors den Bedarf an klaren EU-Standards für die Vermarktung, die Kennzeichnung und die Qualität. Anlass war eine Anhörung der von der Europäischen Kommission eingesetzten hochrangigen Expertengruppe. Der Generalsekretär von Copa-Cogeca, Pekka Pesonen, sagte im Rahmen der Anhörung: „Die Milchlandwirte der EU müssen einige der weltweit strengsten Auflagen, wie zum Beispiel Hygiene- oder Umweltstandards, einhalten. Durch eine klare Hervorhebung ihrer Produkte auf dem Markt kann der sich aus der Einhaltung dieser strengen Auflagen ergebenden Nutzen an sie zurückfließen.“

„Die Produkte müssen deutlich gekennzeichnet werden, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher informierte Kaufentscheidungen treffen können und den Erzeugern so der wirtschaftliche Mehrwert für ihre Erzeugnisse zukommt. Die aktuellen Vermarktungsnormen und die Gesetzgebung der EU, mit denen regionale Spezialitäten vor Imitaten geschützt werden sollen, haben sich als effizient erwiesen und müssen weiter bestehen. Auch EU-Aktionen zur Förderung von EU-Milchprodukten innerhalb Europas und auf den Weltmärkten sind von zentraler Bedeutung. Die EU-Regelung, mit der Milch an Schulkinder ausgegeben wird, ist ein traditionelles und wirksames Absatzförderungsinstrument. Es muss auch in Zukunft angewandt und weiter verstärkt werden, um den Verbrauch anzuregen. Der Anwendungsbereich dieser Regelung könnte auf mehr Produkte und Zielgruppen ausgeweitet werden. Er könnte beispielsweise Milch beinhalten, die zur Zubereitung der täglichen Essen in Schulkantinen verwendet wird.“

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Milch und Milchprodukte“ von Copa-Cogeca, Henri Brichart, betonte: „Forschung und Innovation sind ebenfalls von zentraler Bedeutung, wenn der EU-Milchsektor auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben soll. Es sind weitere Investitionen in diesem Bereich notwendig. Die im Rahmen der europäischen Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums verfügbaren Maßnahmen zur Stimulation von Innovationen könnten verbessert werden. Eine starke GAP mit einem ausreichenden Haushalt ist daher essentiell, wenn wir auch in Zukunft einen florierenden EU-Milchsektor erhalten wollen.“

Quelle: "DBV"
 
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