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  News vom: 23.09.2013   |   News weiterempfehlen   |   News drucken  
  Seuchenprophylaxe bei Gülle:

 
 
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„Entschärfung einer mikrobiologischen Zeitbombe“

Die Erzeugung von Biogas gewinnt im Energiemix weiter an Bedeutung. Mit der Intensivierung der Tierproduktion, der damit einhergehenden Güllewirtschaft und den zunehmenden Transporten hat die kritische Diskussion über die Verbreitung von Krankheiten und Seuchen durch tierische Exkremente stark zugenommen. Aufgrund des zu geringen oder fehlenden Strohanteils kommt es in der Gülle zu einer unzureichenden Selbsterhitzung. In der Folge besteht ein potentielles Risiko der Krankheitsübertragung durch Pilze, Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen in der Gülle. Ihnen ist in Biogasanlagen mit entsprechenden Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen zu begegnen.
Für Betreiber von Biogasanlagen ergibt sich nach dem Arbeitsschutzgesetz die Forderung zur Beurteilung möglicher Gefährdungen der eigenen Mitarbeiter beim Betrieb. Neben Brand- und Explosionsgefahren dürfen gerade die biologischen Gefährdungen nicht vernachlässigt werden. Die spezielle Beurteilung der Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe und die Festlegung erforderlicher Schutzmaßnahmen fordert die Biostoffverordnung (BioStoffV) und die dazugehörigen Technischen Regeln Biologischer Arbeitsstoffe (TRBA).

Zum Schutz vor der Übertragung von Seuchenerregern sind bei der Verarbeitung von Gülle besondere Vorkehrungen zu treffen, die in Abhängigkeit von den betrieblichen Bedingungen und den örtlichen Gegebenheiten variieren. Wer Fremdgülle verarbeitet und verarbeitete Gülle (Gärrest) in Verkehr bringt, kann unter Umständen verpflichtet werden, die Fahrzeuge bzw. Behälter beim Verlassen der Anlage zu reinigen und zu desinfizieren.

Eine geeignete Einrichtung zur Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen und Behältern muss dann vorgehalten werden. Das Biogashandbuch spricht vom Vorhandensein eines Desinfektionsplatzes. Als Entwickler und Hersteller von Desinfektionsmitteln auf Basis alkalisierbarer Peressigsäure zeigt die KESLA HYGIENE AG Tierhaltern und Transporteuren positive Einflussnahmemöglichkeiten an Desinfektionsorten auf. Dabei stehen Maßnahmen der Flächen- und Fahrzeugdesinfektion bevorzugt im Hochdruckschaumverfahren im Mittelpunkt. Hier liegen die Vorteile gegenüber herkömmlichen Flüssigausbringungen auf der Hand: Der Schaum bietet durch längere Standzeit gerade an senkrechten Flächen eine verlängerte Einwirkzeit, erleichtert die visuelle Kontrolle einer lückenlosen Ausbringung und besitzt ein hohes Kriechvermögen auch an schwerer zugänglichen Stellen.

Peressigsäure besitzt die höchste Wirkungsgeschwindigkeit aller Biozid-Produkte und der Zerfall in Wasser, Sauerstoff und Essigsäure begünstigt den Einsatz gerade auch in Betrieben mit nachgeschalteter Biogasanlage. Wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweise spielen Keimresistenzen keinerlei Rolle und ein von Praktikern geforderter Wechsel des Desinfektionswirkstoffes wird überflüssig. Mit der Alkalisierbarkeit der Peressigsäure Wofasteril durch das Puffer- und Reinigungsadditiv alcapur hat KESLA als Vorreiter in Deutschland schon seit Ende der 90er Jahre die Geruchsminimierung und maximale Materialschonung auch an Buntmetallen umgesetzt. In den Listungseinträgen unabhängiger Prüfinstitutionen nehmen die Peressigsäure-Spezialitäten von KESLA die Spitzenplätze bei der Geringe der Einsatzkonzentration, der Kürze der Einwirkzeit und der Breite des Wirkungsspektrums ein. Das Wofasteril E 400-Kombi und das 1+1 Wofasteril SC super als antimikrobiell wirkende Mittel stehen hierfür beispielhaft.

Quelle: "KESLA HYGIENE AG"
 
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