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Hunde Krankheiten - Katzen Krankheiten
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  News vom: 13.03.2007   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Krankheiten, die in Deutschland von Zecken und Flöhen auf Hunde und Katzen übertragen werden

 
 
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Viele Tierhalter wissen, dass im Ausland gefährliche Krankheiten über Zecken, Mücken und Flöhe übertragen werden können. Nur wenige sind sich aber bewusst, dass diese Gefahr für Hunde und Katzen auch hier in Deutschland besteht. So tragen zum Beispiel bis zu 35 % der in Deutschland heimischen Ixodes-Zecken den für Hunde gefährlichen Erreger der Borreliose in sich und 4 % den Erreger der Anaplasmose. Übertragen die Zecken diese Erreger auf den Hund, drohen teils schwere Erkrankungen mit Fieber, Apathie, Gelenkentzündungen, Blutarmut, Gleichgewichtsstörungen und Lähmungen.

Zunehmend gewinnt hierzulande auch die Babesiose, die so genannte „Hundemalaria“ an Bedeutung. Der Grund dafür ist, dass der Überträger dieser Erkrankung, die Dermacentor-Zecke, die früher ausschließlich in südlichen Reiseländern beheimatet war, inzwischen nach Deutschland importiert wurde und in verschiedenen Regionen Deutschlands heimisch wurde. Typischer Krankheitsverlauf der Babesiose beim Hund: Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Bewegungsstörungen und Lahmheiten, hohes Fieber, später Zerstörung roter Blutkörperchen, schwere Allgemeinstörungen mit Gelbsucht und Ausfallserscheinungen.

Neben den Zecken spielt aber auch der Floh als Überträger von Krankheitserregern eine entscheidende Rolle. So überträgt er zum Beispiel einen der häufigsten Bandwürmer bei Hund und Katze, den Gurkenkernbandwurm, der zu Abmagerung, Nährstoffmangel, Verstopfungen und sogar Darmverschluss führen kann. Hunde und Katzen stecken sich an, indem sie bei der Fellpflege, infizierte Flöhe abschlucken.

Bei der Katze überträgt der Floh außerdem den Erreger der so genannten Katzenkratz-Krankheit, das Bakterium Bartonella henselae. In Deutschland sind rund 13 % aller Hauskatzen und bis zu 70 % aller streunenden Katzen infiziert. Zu einer Erkrankung des Tieres kommt es selten, viel riskanter ist die Übertragung auf den Menschen. Denn: Kratzt oder beißt eine infizierte Katze einen Menschen, so drohen bei diesem schmerzhafte Lymphknotenschwellungen, kombiniert mit Fieber, Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kommt es zu dauerhaften Schädigungen der Lymphknoten und neurologischen Problemen, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Und auch die Infektiöse Anämie der Katze, verursacht durch das Bakterium Mycoplasma haemofelis, wird über Flöhe verbreitet. Die Ansteckung verläuft bei vielen Katzen zwar latent, d.h. unbemerkt. Von diesen scheinbar gesunden Katzen übertragen Flöhe den Erreger jedoch weiter auf andere Katzen, was zu einer zunehmenden Verbreitung führt. So kann bereits bei rund 20 % aller kranken Katzen eine Infektion mit Mycoplasma haemofelis nachgewiesen werden. Zu einem Ausbruch der Erkrankung kommt es jedoch nur, wenn infizierte Katzen zusätzlich geschwächt werden, z. B. durch Stress, Wurmbefall oder eine Infektion mit anderen Erregern. Es kommt dann zu einer fieberhaft infektiösen Anämie, also einer Zerstörung roter Blutkörperchen kombiniert mit Fieber und Appetitmangel bei schlechtem Allgemeinbefinden. Nach Überstehen dieser Phase kann es zu einem chronischen Krankheitsverlauf kommen, bei dem die Probleme schubweise in abgeschwächter Form auftreten.

Aus diesen Gründen sollten alle Hunde und Katzen in Deutschland einer konsequenten präventiven Behandlung gegen Zecken bzw. Flöhe unterzogen werden. Mittel der Wahl sind dabei Präparate, die gegen alle in Deutschland ansässigen Zeckenarten und Flöhe wirken. Ideal sind repellierende Wirkstoffe, die Zecken bereits abwehren, bevor es überhaupt zu einem Saugakt kommt (z.B. Advantix®, Bayer). Weitere Auskünfte zum Schutz von Hund und Katze vor Erkrankungen, die über Zecken und Flöhe übertragen werden, gibt es aktuell in der Tierarztpraxis und im Internet unter www.parasitus.com.

Quelle: "März 2007. © Pressebüro Vennebusch."
 
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