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Katzen Würmer
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  News vom: 01.04.2007   |   News weiterempfehlen   |   News drucken   |   zurück zur Übersicht  
  Vorsicht, falsche Entwurmung täuscht Sicherheit vor!

 
 
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Wird eine Entwurmung bei einer Katze nur 1 - 2 x jährlich vorgenommen, bietet dies keinerlei Schutz. Denn Katzen sollten mindestens 4 x jährlich in einem Abstand von 3 Monaten entwurmt werden. Dies gilt auch für reine Wohnungskatzen. Diese aktuelle Empfehlung basiert auf dem Ergebnis einer Studie des Instituts für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover. In dieser Untersuchung haben die Besitzer von Katzen, bei denen Spulwürmer nachgewiesen wurden, einen Fragebogen ausgefüllt. Dabei zeigte sich, dass es kaum einen Effekt hat, wenn eine Katze 1 - 2 x jährlich entwurmt wird. Erst wenn die Wurmkur 3 - 4 x jährlich stattfindet, sinkt der Anteil betroffener Tiere (Abb. 1).

„Katzen nur hin und wieder zu entwurmen, vermittelt falsche Sicherheit“, mahnt Dr. Christian Epe vom Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, und macht deutlich, dass es nicht nur darum geht, das einzelne Tier, sondern auch den Menschen vor einer Übertragung der Parasiten zu schützen. In besonderen Fällen, z. B. bei Familien mit Kindern oder Großeltern mit Enkelkindern, in denen ein maximaler Schutz gewünscht wird, sollten Katzen sogar jeden Monat, z. B. mit Profender® Spot-On entwurmt werden, weil dies verhindert, dass infektiöse Rundwurm- und Bandwurmstadien ausgeschieden werden.

Wie wichtig eine Entwurmung auch bei reinen Wohnungskatzen ist, zeigen die Zahlen zur Haltungsform. Denn fast 20 % der Katzen, also jedes fünfte Tier, hatte Würmer, obwohl es nach Angaben seiner Besitzer niemals draußen war (Abb. 2). Mögliche Ansteckungsquellen sind infektiöse Wurmstadien, die vom Menschen z. B. an den Schuhen in die Wohnung getragen werden und z. B. in Fußmatten oder Teppichen hängen bleiben. Dafür muss der Mensch keinen direkten Umgang mit anderen Katzen haben, sondern einfach nur über einen Bordstein gehen, der mit Wurmeiern kontaminiert ist.

Alternativ zu regelmäßigen Entwurmungen lassen manche Besitzer Kotproben ihres Tieres untersuchen, und es nur dann behandeln, wenn Hinweise auf einen Wurmbefall gefunden werden. Doch auch hier mahnt Dr. Christian Epe zur Vorsicht. „Werden nur ab und zu Kotproben von wenigen Gramm untersucht, kann ein Wurmbefall lange Zeit unerkannt bleiben. Sicherheit geben erst Untersuchungen in einem Abstand von mindestens vier Wochen, also 12 x pro Jahr“, erklärt der Parasitologe. Seine Empfehlung lautet daher: Sämtliche Katzen routinemäßig mindestens alle drei Monate zu entwurmen – zum sicheren Schutz von Tier und Mensch!

Quelle: "April 2007. © Pressebüro Vennebusch."
 
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